09. SEPTEMBER 2019

Thomas Lutze (DIE LINKE): Güterfernverkehr muss auf die Schiene

 

Nach Ansicht des saarländischen Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze gehört zur aktuellen Klimadebatte auch ein radikaler Wandel in der Verkehrspolitik. „Alle reden davon, dass wieder mehr Güter auf die Schiene müssen. Aber gerade im Saarland ist die Infrastruktur dafür vollkommen unzureichend. Notwendig ist der Ausbau von Güterverteilzentren, also Umschlagbahnhöfe Schiene / LKW. Hier müssen die Bahn und der Bund Geld investieren, damit am Standort Saarbrücken (Güterbahnhof) ankommende und abgehende Güter im Fernverkehr schnell und günstig von der Schiene auf den LKW verladen werden können. Weitere Standorte in Neunkirchen und St. Wendel sind ebenso ausbaufähig."
Lutze weiter: „Wir können einen Großteil des LKW-Güterfernverkehrs von den Autobahnen auf die Schienenwege verlagern. Doch dazu muss das Schienennetz deutlich erweitert und ausgebaut werden. Dass genügend Geld vorhanden ist, sieht man an den saarländischen Großbaustellen der Autobahnbrücken. Ob Autobahndreieck Saarlouis (A8), Grumbachtal- oder Fechinger Talbrücke (A6), immer stehen Beträge zwischen 50 und 100 Mio. Euro zur Verfügung, um diese Bauwerke zu erneuern. Ursache für deren Baufälligkeit ist aber nicht deren Alter, sondern die hohe Belastung durch schwere LKW. Ein einziger 40-Tonnen-LKW belastet eine Brücke genau so viel wie rund 60.000 PKW", so Lutze abschließend.

 

Übersicht aller Artikel | Schlagworte dieses Artikels: Bahn, Güterverkehr, Verkehrspolitik

 

 



 

 

 

     
KONTAKT
     
 

Deutscher Bundestag Platz der Republik 1, 11011 Berlin • Telefon: (030) 227- 72 477, Telefax: (030) 227- 76 476 • E-Mail: thomas.lutze@bundestag.de • Büroleiter: Sebastian Meskes

Bürgerbüro Saarbrücken Nauwieser Straße 9, 66111 Saarbrücken • Telefon: (0681) 755 908 05 • E-Mail: saarbruecken@thomas-lutze.de

Bürgerbüro Neunkirchen Bahnhofstraße 9, 66538 Neunkirchen • Telefon: (06821) 943 200 1 • E-Mail: neunkirchen@thomas-lutze.de • Büroleiterin: Andrea Neumann